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Erster inklusiver Workshop im Rollstuhlfechten in der Manfred-Sauer-Stiftung

Ist das Sport, macht das Spaß oder ist es Folter? So eine der ersten Fragen, die am Ende klar mit „es macht Spaß“ durch die Teilnehmer beantwortet wurde. 

Vier Teilnehmer, drei Trainer und zwei Tage Zeit, um die Teilnehmer für das Abschlussturnier am dritten Tag mit den Fechterinnen und Fechtern der TSG Heidelberg-Rohrbach vorzubereiten.

Der Spaß begann freitags am Nachmittag mit dem ersten Kennenlernen der Teilnehmer und den grundlegenden Begriffen des Fechtens. Mit diesen Grundlagen ging es am Samstag richtig los. Die grundlegenden Fechtaktionen wurden an drei Stationen vertieft und weiter ausgebaut. Stück für Stück wurden die Aktionen flüssiger und die Teilnehmer konnten schon am Nachmittag die ersten Gefechte bestreiten. Anfangs etwas unsicher, verblüfften die Teilnehmer die Trainer mit präzisen und zielgerichteten Aktionen; die Teilnehmer haben die Ziellinie überschritten und waren bereit für den nächsten Tag: das Abschlussturnier mit den Fechterinnen und den Fechtern der TSG Heidelberg-Rohrbach.

Gut motiviert und vorbereitet starteten die Teilnehmer in das inklusive Turnier am Sonntag. Die Teilnehmer traten untereinander und gegen die hinzugekommenen Fechterinnen und Fechter an. Mit dem Erlernten der letzten zwei Tage setzten die Teilnehmer nicht nur gezielte Treffer bei ihren Gegnern, nein, sie konnten auch Gefechte für sich entscheiden. Sogar ein Weltmeister wurde überrascht, konnte das Gefecht nicht mehr für sich entscheiden und musste sich gegen einen „Frischling“ geschlagen geben.

Abschluss fand der Workshop schließlich mit der Siegerehrung, die die Trainer mit einem gewissen Stolz durchführen konnten. Insgesamt konnten alle auf drei Tage voller Spaß zurückblicken und mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck den Heimweg antreten.

Text: Joachim Frieß

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