Welche Arten von Blasenkathetern gibt es?
Darüber wird selten gesprochen, dabei betrifft es viele Menschen: Manchmal funktioniert das Wasserlassen nicht mehr so, wie es sollte. Die Blase entleert sich nicht vollständig oder gar nicht von selbst. Das kann verschiedene Hintergründe haben, zum Beispiel neurologische Erkrankungen, Veränderungen der Prostata, Operationen oder andere gesundheitliche Ursachen.
Für viele ist diese Situation zunächst ungewohnt oder belastend. Umso wichtiger ist es zu wissen: Es gibt Lösungen, die im Alltag unterstützen können.
Welche verschiedenen Katheterarten gibt es?
Je nach Situation kommen unterschiedliche Formen der Blasenentleerung infrage, zwei der verbreitesten sind:
Dauerkatheter
Ein Dauerkatheter bleibt über einen längeren Zeitraum, oft über Wochen oder Monate im Körper und sorgt für einen kontinuierlichen Urinabfluss. Er wird beispielsweise nach einer Operation eingesetzt und muss von medizinischem Fachpersonal gelegt werden. Da der Katheter über einen längeren Zeitraum im Körper verbleibt, können Komplikationen wie Harnwegsinfektionen, Reizungen oder Inkrustationen auftreten. Außerdem entspricht dies nicht dem natürlichen Entleerungsrhythmus der Blase und kann im schlimmsten Fall auch zu einer sog. Schrumpfblase führen.
Einmalkatheter
Ein Einmalkatheter wird zur Entleerung der Blase eingeführt und danach wieder entfernt. So wird die Blase ähnlich wie beim natürlichen Toilettengang entleert. Das kann das Risiko bestimmter Komplikationen im Vergleich zu einem Dauerkatheter signifikant verringern. Viele Betroffene wenden ihn mehrmals täglich selbst an (intermittierender Selbstkatheterismus, kurz ISK), um im Alltag möglichst unabhängig zu bleiben.
Der IQ-Cath der Manfred Sauer GmbH
Unser IQ-Cath lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Er wurde speziell für die Anforderungen des ISK, auch bei problematischen Situationen, entwickelt.
Dazu tragen unter anderem der flexible SAUER-Kugelkopf und die starre Führungszone bei, welche ein sanftes und schmerzfreies Einführen unterstützen. Dadurch wird auch das Passieren von Engstellen erleichtert.
Die Katheteraugen sind abgerundet, um Verletzungen des empfindlichen Gewebes der Harnröhrenschleimhaut zu vermeiden.
Den IQ-Cath gibt es in verschiedenen Größen und 2 unterschiedlichen Ausführungen:
- Hydrophiler Einmalkatheter für die Anwendung mit Kochsalzlösung.
- Gel-Einmalkatheter für die Anwendung mit Gleitgel.

Fazit: Mehr Komfort und Sicherheit im Alltag
Die richtige Katheterlösung kann den Alltag deutlich erleichtern und dabei helfen, mehr Selbstständigkeit und Sicherheit zurückzugewinnen. Mit dem IQ-Cath bieten wir einen Einmalkatheter, der auf eine anwenderfreundliche und diskrete Anwendung im Alltag ausgelegt ist. Denn im Alltag zählt vor allem eine unkomplizierte und verlässliche Anwendung.
